#ItsGreatOutThere – We are out of office yeah!

#ItsGreatOutThere

We are out of office yeah!

A story from and with Henryk from Out Of Office posted 20/06/2017

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Es ist 4:30 Uhr morgens, als ich mit Vogelgezwitscher und dem ersten Tageslicht erwache. Ich schaue nach links auf das ruhige Wasser des Tegeler Sees, schaue nach oben in das dichte Blätterdach über mir, schließe die Augen und atme tief ein. Die Anderen scheinen noch tief und fest zu schlafen. Man, ist das schön hier draußen! Eine Übernachtung im Freien – das macht man einfach viel zu selten! Doch noch ist es zu früh, um darüber zu grübeln und neue Pläne zu schmieden. Ich ziehe also den Schlafsack nach oben und tauche beim sanften Schaukeln meiner Hängematte erneut ab ins Schlummerland.

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“Es gibt ein leben außerhalb des Büros”, so lautet das Credo von OUT OF OFFICE – und so kommt es, dass ich mich an diesem Donnerstag Morgen nicht im heimischen Schlafzimmer sondern in einer Hängematte am Berliner Stadtrand unweit des Flughafens befinde – mitten in einem neuen #Microadventure. Und es fühlt sich gut an!

Ich packe meine Tasche…

Der Plan dieses Unterfangens war simpel, die Umsetzung ist es auch. “Wir fahren um 17:30 Uhr die Rechner runter, schmeißen uns in die Fahrradoutfits, treffen uns um 18:00 Uhr am Alexanderplatz, verlassen die Stadt gen Norden, treten ca. 60 km in die Pedalen, werden dann an einem der umliegenden Seen nordwestlich der Stadt unser Etappenziel erreichen. Schwimmen gehen, Zelt, Biwak oder Hängematte aufbauen, Feuer machen, Würstchen grillen, Bierchen trinken, draußen übernachten… und morgens zeitig zurück in die Stadt radeln. Um 9 Uhr sitzt jeder frisch geduscht und bereit für den ersten Call im Büro – mit einem Grinsen im Gesicht – hoffentlich. Alles was ihr einpackt, müsst ihr auch selber tragen. Die Devise lautet also “so viel wie nötig und so wenig wie möglich”.…
So in etwa lautete das Briefing an meine drei abenteuerlustigen Begleiter. Und es gab keine Einwände. Am Vorabend wurde gepackt, mittags gab es noch eine ordentliche Portion Nudeln und schon ging es für uns alle los – rauf aufs Bike und hinein in Abenteuer.

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Wer in Berlin den offiziellen Radwegen folgt, sollte keine asphaltierten Highways erwarten. Ich war jedenfalls sehr froh, nicht mit dem 23 mm bereiften Stadtflitzer, sondern mit meinem Gravel Bike unterwegs zu sein. Unterm Strich machen die Fahrten über Stock und Stein auf kurvenreichen Waldwegen tatsächlich viel mehr Spaß als die Abschnitte auf den Bundesstraßen! Und dank meiner neuen Bikepacking Taschen, die lediglich an Lenker und Sattelstange montiert werden, musste ich weder einen Gepäckträger montieren, noch befürchten, an einem Hindernis seitlich hängen zu bleiben. Zwei mal 15 Liter Volumen reichen völlig aus, um alles Notwendige für die Nacht unter freiem Himmel unterzubringen (inklusive Schlafsack, Hängematte und Daunenjacke). Für Drinks und Grillerei sind Davids große Bags dann allerdings doch auch von Vorteil…

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Das Glück vor der Haustür

Bereits am Abend ist allen Beteiligten klar, dies ist ein magischer Moment. Vielleicht ist es schlicht ein wahr gewordener “kleiner Jungentraum”, vielleicht ist es aber auch der Stolz, dem Daily Business tatsächlich entkommen zu sein. Selten war unserer Crew so bewusst, wie wohl wir uns in der Natur fühlen, wie schön die Zeit mit Freunden und das “Draußen sein” ist – und wie wenig es eigentlich bedarf, um glücklich zu sein. Oft liegen die schönsten Orte vor der eigenen Haustür. Man muss nur den Schritt aus der Haustür hinaus wagen! Danke, Berlin. Danke, Jungs!

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Dieses #Microadventure fand im Rahmen einer Kampagne #itsgreatoutthere des Outdoor Blogger Networks statt. Die beschriebene Tour haben wir jedoch unabhängig von jedweden Vorgaben gemacht. Die Eindrücke spiegeln uneingeschränkt unsere Erfahrungen und Eindrücke wieder.
Mein Dank gilt Martin, David und Markus für ihre Abenteuerlust und die gesellige Runde!